Wer Soulbound noch nicht gelesen hat, sollte auch nachfolgende Rezi erst danach lesen, es besteht nämlich absolute Spoilergefahr und ich will euch doch auf keinen Fall die Spannung nehmen ☺
Wer sich trotzdem nicht davon abhalten lassen will ... bittesehr ... einfach nur weiter nach unten scrollen
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zwei der drei Geschichten drehen sich ebenfalls um Liz und Danny. Wir begleiten die beiden zunächst auf ihrer Reise die in Italien beginnt, so wie sie es an jenem Tag im Park besprochen haben.
Nachdem sie bereits in Florenz, Siena und Grosseto waren, kommen sie in Rom an ...
Rossinis Silberdieb
Liz und Danny, oder vielmehr David - so steht es nämlich jetzt in seinem Pass - haben kein Zimmer reserviert und entdecken eine romantische Pension mitten in Rom. Danny ist sofort angetan von der Unterkunft, Liz hingegen sträubt sich anfangs. Die hübsche Nichte der Inhaberin flirtet nämlich ganz ungeniert mit ihrem Verlobten, was ihr sehr missfällt.
Die junge Frau hat es aber offensichtlich nicht nur auf Danny abgesehen, sie verhält sich auch sonst sehr merkwürdig. Warum, das erfahren Liz und Danny von Vincenzo. Er ist ein Geist, der ruhelos in der 'Casa Vincenzo e Rosa' umherstreift, weil er seiner Frau unbedingt etwas mitteilen muss und weil er sie warnen will vor der habgierigen Nichte.
San Francisco Blues
Danny ist ganz in seinem Element, weil er und Liz kurz nach ihrer Ankunft in San Francisco ein paar Musiker kennengelernt haben, mit denen er sich sogar zu einer öffentlichen Jam-Session in einer Bar trifft. Bei dieser Gelegenheit erfährt das Paar auch von der Tante eines der Musiker, die nach dem Verlust ihrer Schwester regen Kontakt zu einem Medium unterhält.
Liz und Danny, sofort hellhörig, werden von Chris, das ist der Neffe besagter Frau, zu Abby eingeladen. Dort lernen sie auch die Spiritistin kennen, die mit allerlei weltlichem Humbug dafür sorgt, die Gäste von der Anwesenheit der verstorbenen zu überzeugen. Bedauerlicherweise begeht sie einen schwerwiegenden Fehler und übermittelt Liz eine Botschaft von dem toten Daniel Mason, der sich bei Elizabeth dafür bedankt, dass sie in seinen letzten Minuten bei ihm war.
Es ist nicht leicht für Liz und Danny, die Schwindlerin zu entlarven, zumal Abby der Frau nur allzu gerne Glauben schenkt, aber mit Hilfe von Tony, Sue und Justin gelingt es den beiden schließlich und sie verhindern damit, dass die Dame ihr Haus verliert.
Der Geist der Weihnacht
Riley O'Shea wird, wie jedes Jahr in der Weihnachtszeit, von den Empfindungen ruheloser Seelen heimgesucht, was ihm immense Kopfschmerzen bereitet. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, lernt er ein Mädchen kennen, das ihn gleichermaßen fasziniert, als auch in den Wahnsinn treibt, denn sie verhält sich äußerst sprunghaft. Erst unterhält sie sich angeregt mit ihm, dann wiederum läuft sie vor ihm davon.
Das Mädchen spürt, dass der Pavee-Junge anders ist und erzählt ihm von ihrem Freund, der sich aus unerwiderter Liebe zu ihr das Leben genommen hat, und der nach wie vor an ihrer Seite zu sein scheint.
Riley ist nicht gerade begeistert davon, sich mit einem weiteren Geist anzulegen, doch Fiona hat es ihm doch merklich angetan, und so lädt er sie zu einem Treffen mit seinen Freunden Daniel, Elizabeth, Tony und Sue ein. Die Begegnung verläuft aber alles andere als erfreulich und die junge Frau läuft enttäuscht davon, weil sie glaubt Riley hätte sich einen üblen Scherz erlaubt und seinen Freunden von ihrem Geheimnis erzählt.
Owen, der Freund Fionas, nimmt widerstrebend Kontakt zu Riley auf und erzählt ihm, was tatsächlich in jener Nacht geschehen ist, woraufhin der junge O'Shea beschließt, Fiona darüber zu informieren. Bevor er jedoch seinen Plan in die Tat umsetzen kann, taucht Owen erneut bei ihm auf und berichtet aufgebracht von Fionas Vorhaben.
Ich bin begeistert und habe alle drei Geschichten verschlungen. Wie bereits in Ghostbound, als auch in Soulbound, gelingt es der Autorin eindrucksvoll, den Leser mitzureißen.
Ich kann es kaum erwarten, dass Spellbound erscheint, dessen Geschichte auch wieder von Liz und Danny handeln wird. Schön, denn die Scooby-Gang ist mir wirklich ans Herz gewachsen ☺
Mein Fazit: Wer auf außergewöhnliche Liebesromane, mit einem Touch von Spiritismus und einen guten Schuss Humor, sowie Action steht, in dessen Bücherregal dürfen auf keinen Fall die Bücher von C.M. Singer fehlen. Bei mir jedenfalls, haben sie einen festen Platz eingenommen und ich hoffe, dass noch viele weitere hinzukommen.

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