Sonntag, 12. Oktober 2014

What if ...

in letzter Zeit habe ich einiges über und um meinen Roman »Chandni - Destiny? Ihre Liebe begann im Traum« geschrieben. 
In einem Gespräch mit hat sich nun herauskristallisiert, dass ich die Geschichte unbedingt auch übersetzen lassen soll, damit diese Lovestory nicht nur im deutschsprachigen Raum gelesen wird. Auch erreichen mich immer wieder Anfragen meiner englisch sprechenden Freunde, die den Roman gerne ebenfalls lesen möchten. 
Also habe ich mich auf die Suche nach Übersetzern gemacht. Vor nicht einmal einer Stunde habe ich auf einer Seite eine Anfrage abgesetzt und bereits jetzt drei Angebote erhalten. Bei einem Umfang von rund 107.000 Worten werden bisher zwischen 1.600 € bis hin zu 7.490 € verlangt, wobei mir das erste Angebot nicht nur des Preises wegen am ehesten zusagt, weil der Übersetzer schon Erfahrungen im Bereich von Romanübersetzungen aufweisen kann. 
Es wäre schon schön, den Roman über die Grenzen Deutschlands hinaus in die Welt zu schicken. Andererseits ist es auch keine kleine Summe Geld, die ich dafür in die Hand nehmen müsste. Trotzdem behalte ich den Gedanken, und die Angebote, im Hinterkopf. Das kann ich ja immer noch veranlassen, nachdem der Roman eingeschlagen hat wie eine Bombe und von Null auf Platz Eins in den Bestsellercharts landet. 
Jajajajaja ... ich weiß ... immer schön auf dem Boden bleiben, aber man wird doch noch träumen dürfen. So wie Adrianna und Siddharth, deren Traum ja schließlich auch in Erfüllung ging ...

Viel später liegen sie eng umschlungen im Bett und sehen einander an. Adrianna erkennt in Siddharths Blick die Fragen, die ihn beschäftigen. Sie spürt, dass es ihn drängt, mit ihr zu reden, deshalb kommt sie ihm zuvor.
»Wie hast du dir die Zukunft vorgestellt?«, fragt sie vorsichtig.
Bevor er ihr antwortet, dreht er sich auf den Rücken. Er zieht sie mit sich, so dass sie ihn ansehen muss, denn er will, dass sie erkennt, wie ernst es ihm ist. »Mein ganzes Leben habe ich von dir geträumt. Du bist alles, was sich ein Mann wünschen kann. Und noch viel mehr. Dass wir uns endlich in der realen Welt, außerhalb unserer Träume, gefunden haben, macht mich zum glücklichsten Menschen der Welt. Ich möchte, dass du meine Frau wirst. Vielleicht bekommen wir auch noch Kinder.«
Adrianna schüttelt jedoch energisch den Kopf. »Ich werde nie wieder heiraten. Ich bin eine schlechte Ehefrau. Du würdest dich genau so verändern wie Bertram. Außerdem kann ich keine Kinder mehr bekommen. Dafür hat er gesorgt.«
Um weiteren Fragen aus dem Weg zu gehen, rollt sie sich von Siddharth. Er will sie festhalten, doch sie flüchtet ins Bad. Enttäuscht über ihre Antwort schwingt er sich ebenfalls aus dem Bett und folgt ihr verärgert.
»Du kennst mich dein ganzes Leben. Wie kannst du behaupten, ich würde mich in eine Bestie verwandeln?« Ihre Blicke kreuzen sich und für einen Moment sehen sie sich grimmig an, dann schüttelt Adrianna den Kopf und streicht sanft mit dem Finger über seine nackte Brust.
»Wenn du so vor mir stehst, mi corazón, kann ich keinen klaren Gedanken fassen. Das ist nicht fair.«
Belustigt sieht sie sein empörtes Gesicht, doch gleich darauf erwidert er spitzbübisch lächelnd: »Deine Methoden sind aber auch nicht gerade ehrenhaft.« Er hält ihre Hand fest, die nun beinahe seine Lenden erreicht hat. Dann hebt er sie mühelos hoch und stellt sie unter die Dusche. Bevor sie noch etwas sagen kann, dreht er das Wasser auf und im Hinausgehen ruft er ihr zu: »Ernsthaft. Wir müssen darüber reden.«

4 Kommentare:

  1. Das ist absolut............................. Oh man ich wünschte ich könnte so mit Worten umgehen. Es ist gemein man kann nur Träumen wie es weitergeht. Bis Bald Marion Desari

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    1. lange dauert es ja nicht mehr, bis du den ersten Band lesen kannst :)

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  2. Es tut mir leid das es so Teuer ist - Wie sieht es mit einer Übersetzer Schule aus- evtl. könnten Sie dein Buch als Projekt/Übung verwenden es aber nicht an andere weiterleiten. Und so könnte eine Übersetzung nicht so teuer werden?? Nur so eine Idee

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    1. ich denke nicht, dass es als Schulprojekt geeignet ist. Schließlich soll der Roman in der Übersetzung nichts verlieren. Eine reine Übersetzung könnte ich auch von meiner Tochter machen lassen. Zu einer gelungenen Übersetzung gehört aber mehr, als nur der Sprache mächtig zu sein ...

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