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Sonntag, 30. März 2014

Ein Fauxpas fördert Leiche zu Tage

ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für ein Gezeter war. Mir klingen jetzt noch die Ohren wegen dem Wutanfall, den die Adelsdame hatte.
Buggi Hansen fuhr, nachdem er schon der Meinung war dass er sich verfahren hatte, die Straße zum Lanhydrock House entlang. Ohne sich groß Gedanken zu machen, äußerte er sich wenig schmeichelhaft über Lieselotte, die schwitzend ihr Gepäck hinter sich herzog. 
Wegen eines einzigen unbedarften Satzes droht sie nun mit Anwaltlichen Schreiben. Nicht nur an Herrn Hansen gerichtet, sondern auch an alle anderen, die ihre natürliche Anmut und Grazie in Zweifel ziehen. Aber mal ehrlich, bin ich die einzige die sich auf Grund ihrer eigenen Beschreibung ein riesiges afrikanisches Grautier in Tutu mit Gucci-Brille und Hermés-Kopftuch vorstellt? 
Lieselotte hat sich fauchend zurückgezogen und einen völlig verwirrten Buggi zurückgelassen. All seine Bemühungen, die Dame zu besänftigen, haben sie jedoch nur noch mehr aufgebracht. In seiner unbedarften Art hat er die Situation nur noch verschlimmert, indem er zu erklären versuchte, dass sie nur in seinen Augen wenig attraktiv sei. Dabei drückte er sich etwas linkisch aus und sprach sie auch noch mit falschem Namen an. 
Die Freizeitpsychologen haben das selbstredend sofort analysiert und dabei entsetzliches zu Tage gefördert. Susi, das ist der Name mit dem er die Freifrau angesprochen hat, ist eine Leiche die ihn derzeit beschäftigt. 
Eine Leiche? Wer ist, oder vielmehr wer war diese Frau? War sie seine Geliebte, derer er überdrüssig war? Vielleicht wollte sie das nicht einfach hinnehmen und hat gedroht, seine Frau Tina zu informieren, was ihn zu einer Kurzschlusshandlung verleitete. Oder wollte sie vielleicht Schweigegeld von ihm und musste ihrer Habgier wegen das zeitliche segnen? Das ist Besorgniserregend, denn bisher machte der Autor einen durch und durch anständigen Eindruck. Das bestätigt natürlich wieder einmal, dass stille Wasser meist tief sind und wir werden den Mann von nun an mit Argusaugen beobachten. 
Jim, der smarte Reporter, der sich der anrollenden Lieselotte schon hilflos ausgeliefert sah, nutzte den Aufruhr und hat sich zurückgezogen. Er hat sich ein ruhiges Plätzchen gesucht und wartet auf weitere männliche Unterstützung, denn dieser geballten Ladung Weiblichkeit fühlt er sich nicht gewachsen. Das erstaunt mich allerdings, denn Angesichts der Tatsache dass er sich üblicherweise mit jedem anlegt und für Drohungen gegen sich selbst nur ein müdes Schulterzucken übrig hat, erscheint mir dieser Rückzug überaus merkwürdig. 

Die Situation ist äußerst angespannt, was meines Erachtens nach wenig förderlich ist für die Aufgaben, vor denen die Teilnehmer des Experiments stehen. Aber vielleicht sind sich die Probanden in der Zwischenzeit bewusst darüber, auf was sie sich eingelassen haben und reagieren deshalb äußerst gereizt. 
Es bleibt also spannend und ihr seid hoffentlich weiter mit dabei. Man liest sich ...




Donnerstag, 27. März 2014

Auftritt der Walküre

Grundgütiger! Hinter Jim tobt ein mysteriöses Ungetüm und von vorne naht eine Gewitterwolke in Form von Freifrau Lieselotte von Bildhauer-Wartstein. Dem guten bleibt aber auch nichts erspart. Es würde mich nicht wundern wenn er seinen Entschluss, lieber auf der Eingangstreppe zu warten, anstatt durch die zerkratzte Tür zu treten, bedauert. Doch nun ist es zu spät, denn ihr Adlerauge hat den gutaussehenden Reporter bereits erblickt, und sie schwebt leichtfüßig auf ihn zu. Ihr Himmel hängt wohl schon voller Geigen und dabei vergisst sie offenbar den eigentlichen Grund ihres Aufenthalts hier in Lanhydrock House. Die Teilnehmer sollen das Phänomen Werwolf untersuchen und sich nicht einen phänomenalen Mann an Land ziehen. 

Apropos Mann. Nach wie vor gilt der türkische Überlebenskünstler Fatih als vermisst. Von ihm fehlt weiterhin jede Spur und auch Professor Cumberland scheint wie vom Erdboden verschluckt, was uns übrige in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Mit wachsender Besorgnis verfolgen wir die Ankunft jedes weiteren Teilnehmers, obwohl zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar ist, ob das Experiment wirklich durchgeführt wird. Sollte nämlich der Leiter des Forschungsprojektes nicht rechtzeitig eintreffen, wären wir wohl oder übel gezwungen unverrichteter Dinge, und vor allem mit leerem Portemonnaie, abzureisen.

Wenn also irgendjemand dort draußen sachdienliche Hinweise zum Verbleib der Herren Denizoglu oder Cumberland geben kann, dann möge er oder sie doch bitte eine Nachricht hinterlassen. 

Oh... und hier noch ein Nachtrag in eigener Sache. Die Seite, auf welcher ihr die Geschichte lesen könnt, wurde überarbeitet und ihr könnt jetzt entweder Kapitelweise nach unten blättern, oder aber direkt zum letzten Eintrag springen. Das ganze sieht jetzt so aus ...


Viel Spaß und bis zum nächsten Mal ☺ man liest sich ...

Dienstag, 25. März 2014

Auge in Auge mit der Bestie?

ein Teufelskerl der Jim Haddington ... habt ihr schon gelesen? Steht quasi einem Monster gegenüber und setzt sich dann in aller Seelenruhe auf die Treppe und wartet darauf, dass er eingelassen wird. 
Also der Mann hat echt Nerven wie Drahtseile. Ich wär vermutlich schreiend davon gerannt, wenn ich vor der Tür gestanden hätte. Naja... um ehrlich zu sein, wäre ich wahrscheinlich zu Stein erstarrt, ohne mir dabei selbst ins Auge zu blicken, aber das nur am Rande ☺
Einige Freizeitpsychologen haben den Haudegen bereits eingehend analysiert und sind der einhelligen Meinung, dass der arme Mann an einem neuzeitlich abnormalen Sozialmangel leidet. Ähnlich dem Erscheinungsbild des Halluzinierens, welches dem Kranken Fantasien als real vorgaukelt, scheint der smarte Reporter mit der weitgehend unerforschten Krankheit des Hallozinierens infiziert zu sein. Dieser Infekt geht einher mit fortwährendem Warten, verbunden mit dem zwanghaften Drang Hallo zu sagen. Soweit bisher bekannt ist, ist dieses Leiden nicht ansteckend, jedoch gibt es hierzu noch keine Langzeitstudien.

Wie man hört, wird unsere Adel-Mamsell demnächst eintreffen und, ich berufe mich hier auf eine beglaubigte Aussage der PWEÜ, lässt sie sich von dem Ungeheuer erst einmal einen Bankauszug zeigen. Erst danach wird sie entscheiden, ob sie die Bestie zur Schnecke macht, oder sich in dessen Arme wirft. 
So wie wir die knallharte Geschäftsfrau kennengelernt haben, könnte man fast Mitleid mit dem Biest haben, sollte seine Barschaft nicht den Erwartungen der Dame genügen. Das allerdings wirft erneut die Frage auf, was genau hinter dem Experiment steckt. Wäre es der Sache tatsächlich dienlich, und es handelt sich hierbei um eine rein hypothetische Annahme, wenn der Werwolf, der sich offensichtlich in Lanhydrock House befindet, getötet wird, oder dient er einer höheren Bestimmung. Sollten sich Eve Sommers Befürchtungen wirklich bewahrheiten und der Professor beschäftigt sich mit Genexperimenten, versucht am Ende sogar eine neue Evolutionsära einzuläuten?

Wir dürfen also weiterhin gespannt sein. Man liest sich ...

Montag, 17. März 2014

Die Büchse der Pandora wurde geöffnet

an manchen Dingen sollte man wohl besser nicht rühren, denn sie werden nicht ohne Grund unter Verschluss gehalten. So wohl auch das Projekt von Professor Cumberland, denn nach wie vor häufen sich die unerklärlichen Vorfälle. 
Hier verschwindet, mal eben so, ein Flugzeug, dort wird ein Auto von einem Zug erfasst. Andererorts blickt man mit Besorgnis auf die Krise im nördlichen Schwarzen Meer. Alles Zufälle, die sich häufen, seit der Aufruf zur Erforschung der Werwölfe gestartet hat?
Doch wir müssen nicht einmal so weit in die Welt hinaus sehen, auch hier reißen die merkwürdigen Vorkommnisse nicht ab.
Neuesten Meldungen zufolge ist einer der Teilnehmer spurlos verschwunden. Von ihm fehlt seit Tagen jede Spur und wir haben keine Kenntnis über seinen derzeitigen Aufenthaltsort. Die Meinungen über die Hintergründe seines Verschwindens gehen hier deutlich auseinander, reichen von freiwilligem Ausscheiden, über erzwungene Aufgabe an der Teilnahme, bis hin zu ... ich denke nicht, dass ich es genauer beschreiben sollte. Leser, die meine Reportagen aufmerksam verfolgen, wissen vermutlich, was ich meine.

Nach den Ereignissen der letzten Wochen möchte ich einmal resümieren:

Jim Haddington aus Farnham, Surrey ist bereits seit 20. Februar unterwegs nach Bodmin. Wie wir wissen, reist er mit dem eigenen Auto an und wenn das kein Bobby-Car ist, sollte er bei einer Distanz von gut 300 km den Zielort längst erreicht haben. 
Von Burhard (Buggi) wissen wir, dass er den Italiener verlassen und anschließend nach Hause gegangen ist um Professor Cumberland zu schreiben. Danach haben wir den Kontakt zu ihm verloren. 
Eve Sommer, die reizende junge Aussteigerin, wurde zuletzt gesehen, als sie ein Taxi bestieg. Wo hat der Fahrer seine Lizenz her, oder wurde er angehalten, die Frau irgendwo festzuhalten? Knapp 300 km hätte sie in der Zeit mühelos mit dem Dreirad geschafft.
Und dann die Uschi, Verzeihung, Freifrau Lieselotte von Bildhauer-Wartstein. Wie es der Zufall will, hatte ich gestern kurz die Gelegenheit mit ihr zu sprechen. Die ärmste sitzt im Zug fest, seit Tagen. Für eine Dame ihres Ranges selbstredend ein untragbarer Zustand, aber sie hat einen reizenden Mitreisenden kennengelernt, der mir ihrer Beschreibung zufolge jedoch etwas suspekt erscheint. 
Sam Mitchel wurde von seinem Freund am Frankfurter Flughafen abgesetzt. Unbestätigte Berichte weisen darauf hin, dass er in Newquay gelandet ist, ob er den reservierten Wagen abgeholt hat, ist allerdings fraglich, denn darüber gibt es keine Unterlagen.
Penelope (Penny) wurde zuletzt bei einer Autovermietung in London gesehen. Die Strecke von dort nach Bodmin ist in 4 Stunden zu schaffen. Wurde die Frau vielleicht doch durch den Wolf verletzt oder handelte es sich gar nicht um einen Wolf?
Über Irene Millner mache ich mir noch die wenigsten Gedanken, denn sie ist immer noch sicher und wohlbehütet zu Hause. Das hoffe ich zumindest, denn gehört habe ich auch von ihr schon seit Tagen nichts mehr.
Vicky Grohmann könnte sich kurzfristig dazu entschlossen haben, dass sie doch lieber Party machen möchte, doch eigentlich hatte ich den Eindruck, dass ihr an dem Experiment sehr viel liegt. Außerdem hätte sie das Geld dringend nötig, was hat sie also aufgehalten? Sie sollte schon längst angekommen sein.
Riley Adams reist mit dem Bus an. Tja nu... was soll ich dazu sagen... öffentliche Verkehrsmittel. Nicht gerade ein Paradebeispiel für Pünktlichkeit.
Violetta Wiesel ist bereits vor Tagen in Bodmin eingetroffen und wollte sich in einem kleinen Hotel einmieten. Seither ist der Kontakt zu ihr abgebrochen, denn die Unterkunft, die sie gewählt hat, ist menschenleer.
Mit einiger Verzögerung hat sich Silke Heidenreich auf den Weg gemacht und wird, wenn nichts dazwischenkommt, Bodmin bald erreichen. Wird sie die erste sein, die den Professor zu Gesicht bekommt?
Wenn die mir derzeit vorliegende Teilnehmerliste aktuell ist, fehlen nun noch Amilia Meissen, Fatih Denizoglu, der zur Zeit noch vermisst wird, und Elli Stein.

Hoffen wir, das die Anzahl der Teilnehmer sich nicht schon im Vorfeld weiter dezimiert, denn nach der groß angelegten Aufrufaktion hat Professor Cumberland wohl mit mehr Interesse gerechnet. Eine Forschungsreihe mit nur einer Handvoll Probanden könnte unter Umständen das ganze Projekt gefährden.

Wie auch immer, ich bleibe am Ball. Man liest sich ...







Samstag, 8. März 2014

Experiment Werwolf mit Fluch belastet

Bereits zu Beginn des Experiments habe ich von Ereignissen berichtet, welche die Untersuchung um die Existenz der Werwölfe bedrohte. Die vermeintlichen Zufälle häufen sich und wieder wurden zwei meiner geschätzten Kollegen daran gehindert, an der Forschungsreihe teilzunehmen. 

Was steckt hinter dem Ganzen? Ist es möglich, dass die Geschöpfe der Nacht tatsächlich existieren? Wie weit reicht deren Macht und wie weit sind sie bereit zu gehen, damit sie weiterhin im Verborgenen leben können?

Angesichts der neuesten Vorfälle komme ich nicht umhin, mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen dass das Projekt mit einem grauenvollen Fluch belegt ist. Allein der Umstand, dass die rätselhafte Krankheit eines Probanden sich so sehr verschlimmert hat, dass er sich gezwungen sah aus dem Experiment auszusteigen, lässt mich daran zweifeln, dass es sich um eine unglückliche Verkettung bedauerlicher Zufälle handelt. Die Zeichen für eine Heilung standen durchaus gut, doch je mehr wir uns mit dem Rätsel befassten, desto schlimmer wurden seine Beschwerden, was letztlich dazu führte, dass er uns, was durchaus verständlich ist, den Rücken gekehrt hat. Ich bete dafür, dass ihm diese Entscheidung die Heilung bringt und er dem Fluch dadurch entgeht. 
Eine weitere Kandidatin musste das Team verlassen, da sie von höherer Stelle abberufen wurde. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Berufung als Segen für sie erweist, denn zumindest befindet sie sich nun nicht mehr unmittelbar im Bannkreis dunkler Mächte.
Noch weitere Mitglieder des Experiments werden von Krankheiten heimgesucht. Einst kerngesunde Männer und Frauen sind Opfer einer Seuche, die uns allen Rätseln aufgibt. Noch sind wir stark und helfen uns, so gut wir können, aber wie lange können wir dem Ganzen noch standhalten? Glücklicherweise befindet sich unter uns eine fachkundige Dame, die mit ihren weitreichenden medizinischen Kenntnissen die schlimmsten Beschwerden lindern kann, doch wenn auch sie dem Virus anheim fällt, sehe ich keine Hoffnung mehr für uns. Ist es möglich, dass wir bereits mit dem Werwolf-Gen infiziert wurden und nicht mehr Teilnehmer eines Experiments, sondern vielmehr selbst nur noch Objekte für eine obskure Versuchsreihe sind? 
Jene unter uns, die noch nicht ans Bett gefesselt sind, muss ich warnen. Heute Nacht hatte ich, wenngleich ungebetenen, Besuch. Wer, oder vielmehr was das war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, denn ich war zu sehr damit beschäftigt, mein eigenes Leben zu schützen. Der Eindringling wollte mich offenbar im Schlaf überraschen, um mich daran zu hindern weiterhin an dem Projekt teilzunehmen. Nur der Umstand, dass ich einen sehr leichten Schlaf habe, hat mich davor bewahrt seinem heimtückischen Angriff zu erliegen. In einem Kampf auf Leben und Tod habe ich ihn in die Flucht geschlagen. 
Der Schock steckt mir jetzt noch in den Gliedern, aber wer denkt ich lasse mich dadurch einschüchtern, sei eines Besseren belehrt. Offenbar sind wir in der Tat auf der richtigen Spur, warum sonst sollte man zu solch drastischen Maßnahmen übergehen? 

Ich lasse mich nicht davon abhalten, weiterhin über die Geschehnisse um das Experiment Werwolf zu berichten. Dem Mythos muss ein für alle Mal ein Ende gesetzt werden und dafür werde ich bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen. Wir lesen uns also bestimmt wieder ...

Mittwoch, 5. März 2014

Opfer muss qualvoll sterben

Noch immer liegt Lanhydrock House verlassen, doch mich ereilen stets neue Informationen über die Teilnehmer am Experiment Werwolf.

Offenbar haben alle Gäste einen Weg gefunden bereits unterwegs miteinander zu kommunizieren und beinahe die ganze Gruppe scheint sich in einer Hinsicht absolut einig. Es muss jemand das zeitliche segnen. 
Mit Bestürzung habe ich Mitschnitte eines gestrigen Gesprächs gelesen, deren Veröffentlichung mir vermutlich Berufsverbot einbringen würde, deshalb werde ich mich hier nicht wörtlich darüber äußern. An dieser Stelle sei nur so viel gesagt, dass die Art wie das Opfer über den Jordan geschickt werden soll, auf alle Fälle ziemlich schmerzhaft und langsam von Statten gehen soll. 
Mehr kann und darf ich nicht dazu sagen, denn es gibt bedauerlicherweise Trittbrettfahrer, die meinen Bericht durchaus als Leitfaden für einen geschickt ausgeklügelten Mord auffassen könnten.

Durch einen glücklichen Zufall konnte ich mich heute selbst in das Gespräch zwischen den Damen und Herren einklinken. Allerdings war es mir zunächst nicht möglich, der Unterhaltung wirklich zu folgen, denn hier war die Rede von einer 'Suche', dann wurden wahllos Wörter wie 'Schlüssel', 'Geldbeutel' und 'Brille' in den Raum geworfen. Nach einer Weile ist man dazu übergegangen, sich über diverse Haushaltsgeräte zu unterhalten, wobei ständig das Wort 'Bügeleisen' fiel, was mich noch mehr irritierte. 
Im weiteren Verlauf des scheinbar harmlosen Wortgeplänkels gingen die Diskussionen über zu Theaterproben und -aufführungen und auch jetzt wurde hin und wieder, und völlig unzusammenhängend, das Wort 'Bügeleisen' eingeworfen. 
Der Sinn dieses Gesprächs hat sich mir bis jetzt nicht erschlossen und ich gelange immer mehr zu der Überzeugung, dass es sich hierbei um ein perfides Wortspiel mit codierten Nachrichten handelte, und in Wirklichkeit weiter die Möglichkeiten eines perfekt inszenierten Mordes ausgeleuchtet wurden.

Um meine Leser weiterhin mit aktuellen Neuigkeiten zu versorgen bleibe ich natürlich am Ball, und bei einem heutigen Gespräch mit einer jungen Dame des Teams erfuhr ich etwas, worüber ich ja schon länger spekuliert habe. Es scheint sich tatsächlich ein Maulwurf unter die Mitglieder des Experiments gemischt zu haben. 
Wie sonst lässt sich erklären, dass das Fräulein eine SMS einer 'toten' Rufnummer erhalten hat und anschließend ein Foto in ihrem Briefkasten landete? Von den Probanden wurden zu keiner Zeit persönliche Daten veröffentlicht, wie also kommt jemand an solche Informationen? Ich werde der Sache selbstverständlich nachgehen, schon allein deshalb, um die äußerst ängstliche Lady zu beruhigen.

Bis hoffentlich bald, denn ich bete inständig, dass nicht ich den blutrünstigen Herrschaften zum Opfer fallen werde. Man liest sich also ...



Montag, 3. März 2014

Experiment durch Raubzüge finanziert

Während sich derzeit aller Augen auf Lanhydrock House richten, nutzt ein findiger Verbrecherring die allgemeine Aufregung um das Experiment Werwolf. Nach Angaben der Polizei kam es seit den Protesten vor dem Landgut bereits mehrfach zu Einbrüchen in und um Bodmin. 
"Wir haben alle Hände voll zu tun, um die Aufstände vor dem Landgut niederzuschlagen und dafür zu sorgen, dass die Demonstrationen einigermaßen friedlich von Statten gehen. Aufgrund von Personaleinsparungen fehlt es uns an Beamten, die gleichzeitig für Ordnung in der Gegend sorgen." So ein Sprecher der Polizei.

Intensive Recherchen haben nun ergeben, dass seit geraumer Zeit ein Syndikat durch Cornwall zieht und mit Schutzgelderpressungen und Einbrüchen die Beamten des Yard in Atem halten. Berichten zufolge wurden bisher Wertgegenstände und Barmittel im Wert von mehr als 10 Mio GBP entwendet. 

Ist es Zufall, dass just nachdem die Einbrüche ihren Anfang nahmen, diese ominöse Anzeige der Organisation PHENomeNON aufgetaucht ist, in der jedem Teilnehmer ein immenses Honorar zugesagt wurde? Die Forschungsabteilung unter Professor Cumberland versucht immerhin seit Jahren dem Phänomen Werwolf nachzugehen, was bisher allerdings stets an der Finanzierung gescheitert ist. Offenbar verfügt Cumberland urplötzlich über Kapital, dessen Herkunft zum jetzigen Zeitpunkt mehr als fragwürdig ist.

Aus anderer Quelle habe ich erfahren, dass man nicht allerorts gegen die Erforschung der Werwölfe ist. Vielmehr sieht man den Ergebnissen mit Spannung entgegen, denn sollte es der Organisation tatsächlich gelingen, den Mythos zu entschlüsseln, wird Cornwall mit Sicherheit weltweite Aufmerksamkeit erregen. Dies wiederum könnte der wirtschaftlich angeschlagenen Gegend den nötigen Aufschwung bringen.

Weiterhin hege ich starke Zweifel an der Ernsthaftigkeit, mit der die Teilnehmer des Projektes die Sache angehen. PWEÜ setzte mich davon in Kenntnis, dass es bereits mehrfach zu Sticheleien unter den Damen gekommen sei, worunter vor allem eine der Ladys, ein geschätztes Mitglied aus deutschem Adel, zu leiden hat. 
Außerdem macht man sich wohl mehr Gedanken um eine passende Garderobe während des Aufenthalts in Lanhydrock House, als um die tatsächliche Aufgabe. PWEÜ übermittelte mir hierzu Bilder einer spontan veranstalteten Modenschau unter den weiblichen Gästen. 
Ich bin erschüttert. Nicht nur über die Sorglosigkeit, der Teilnehmerinnen, sondern vielmehr über deren Geschmack, was die Kleiderfrage anbelangt.

Ich schließe meinen Bericht und eile zurück um die gröbsten Bekleidungssünden zu bereinigen. Bis bald, man liest sich ...





Samstag, 1. März 2014

Protestmarsch gegen PHENomeNON

... der beschauliche Ort Bodmin rüstet sich zum Kampf gegen das Experiment Werwolf ...

Während sich die Teilnehmer aus allen Himmelsrichtungen der westlichen Hemisphäre nach Lanhydrock House begeben, wächst in Bodmin der Widerstand gegen das geplante Vorhaben zur Erforschung der Werwölfe. 
Eine Teilnehmerin, dieses Mal werde ich meine Quelle nicht offenbaren denn sie fürchtet um das Leben ihrer Kinder, berichtete mir von Aufständischen, die bereits mit Plakaten und Hetzparolen gegen PHENomeNON vorgehen. Die Bewohner des sonst so friedlichen Örtchens postieren sich, bewaffnet mit Schildern und Bannern, entlang der Straße zum Landgut um ihrem Unmut gegen die Untersuchung der Kreaturen Ausdruck zu verleihen. 

Ich hoffe nur, dass sich meine teilnehmenden Kollegen davon nicht abschrecken lassen, denn immerhin gilt es einen Jahrhunderte alten Mythos zu enträtseln. Allerdings wurde mir zugetragen, dass nicht alle Gäste, die an dem Experiment teilnehmen, über die wahren Hintergründe der Zusammenkunft informiert sind, was mich zu der Annahme verleiten lässt, dass die Ablehnung der Bevölkerung durchaus berechtigt ist.  

Wie immer hüllt sich unser Gastgeber, Professor Cumberland, beharrlich in Schweigen und ist nach wie vor zu keiner Aussage bezüglich der Vorwürfe gegen ihn und das gesamte Forschungsteam bereit. Dieser Mann gibt mir immer mehr Rätsel auf, denn wie sich in den letzten Tagen herausstellte, war die Anzeige über die Erforschung der Werwölfe zwar weltweit veröffentlicht worden, tatsächlich erhielt jedoch nur ein erlesener Kreis von Bewerbern eine Einladung. 
Unter welchen Kriterien die Damen und Herren ausgewählt wurden entzieht sich meiner Kenntnis, doch hinsichtlich des in Aussicht gestellten Honorars enthalte ich mich jedweder Kritik darüber. Ich bin schließlich auch nur ein Mensch, der seine Rechnungen zu bezahlen hat, wobei ich jedoch niemals so weit gehen würde, meine Seele für den schnöden Mammon zu verkaufen. 
Böse Zungen behaupten allerdings, dass sich eine meiner Kolleginnen auch einen Werwolf ins Bett holen würde, wenn er ihr nur den Lebensstandard bieten könne, der ihr standesgemäß zustehe. Es sei mir an dieser Stelle verziehen, wenn ich hier möglicherweise die Gefühle der Dame verletze indem ich davon berichte, aber meine Leserschaft muss über alles in Kenntnis gesetzt werden.

Abschließend wünsche ich den Kandidaten, die bereits unterwegs sind, eine sichere Ankunft in Lanhydrock House und allen, die noch kommen werden gebe ich ein 'seid unbedingt vorsichtig' mit auf den Weg. 

Ach du meine Güte... ich trödel hier herum und dabei drängt die Zeit, denn auch ich muss bald die Reise nach Cornwall antreten. Bis dahin habe ich noch einige Dinge zu erledigen, die Damen unter euch werden das kennen, und bin bereits jetzt mit dem Zeitplan im Verzug. Ich verspreche aber weiterhin Augen und Ohren offen zu halten und euch weiter auf dem Laufenden zu halten.

Bis bald also, man liest sich ...

Donnerstag, 27. Februar 2014

Experiment Werwolf nichts anderes als eine Kopfgeldjagd?

Professor Cumberland gerät zunehmend in das Kreuzfeuer der Kritik, denn Stimmen werden laut die besagen, er wolle das ausgelobte Honorar nicht an die Probanden auszahlen. 
Andere Meinungen gehen dahin, dass es ihm gar nicht möglich sein wird, denn nach Abzug der Prämie für die Teilnehmer bleiben von den 15 Mio USD nurmehr knapp 2 Mio GBP für die angebliche Forschung übrig, was im Anbetracht des hochbrisanten Themas ein lächerlich kleiner Betrag ist.

Im Lager herrscht Zwiespalt. 

Einige der Tagungsteilnehmer setzen sich bereits intensiv mit der Thematik Werwölfe auseinander. Hierzu eine Niederschrift eines mitgeschnittenen Gesprächs 

"gebissen werden und so? Werwolf ist man von Geburt an. Wenn der beißt macht der das auch nicht so ein bissle, sondern schon richtig"
"könnte doch sein, dass das Werwolfgen passiv in mir angelegt ist"
"möglich, dass es auch welche gibt, die als Menschen geboren werden"
"wenn Dir jetzt also der Professor die passenden Hormone in den Kaffee tut"

Andere Gäste im Lanhydrock House sprechen ganz offen darüber, wie man die Dollars an sich bringen könnte. Scheinbar schrecken die Damen vor nichts zurück.

Ich habe lange überlegt, ob ich die nachfolgenden Gesprächsmitschnitte hier veröffentlichen soll und die Entscheidung ist mir wahrlich nicht leicht gefallen. Entscheide am besten selbst, ob Du über die Abgründe die sich hier auftun, Bescheid wissen möchtest.

"... fällt uns sicher noch eine heiße Verfolgungsjagd ein, um die 15 Mio ..."
"... wenn der 15 Mille hat, dann ist bestimmt die Uschi hinter ihm her ..."
"... Personen verschwinden?? oder wie regeln wir das?? ..."
"... ein Proband ihn nebenbei mal umbringt ..."
"... nebenbei... zwischen Pizza und Kaffee... guter Plan ..."
"... bei der Jagd interessanter ..."

Nie wieder werde ich meinen Kaffee ungetrübt genießen, oder in eine Pizza beißen können, ohne an diese grauenvollen Mordpläne erinnert zu werden.

Schließt mich in eure Gebete ein, denn ich muss zurück nach Cornwall. Schließlich müssen die Geschehnisse dort an die Öffentlichkeit gelangen, damit der Gerechtigkeit genüge getan wird.

Also bis dann meine Lieben ... man liest sich ...

Dienstag, 25. Februar 2014

Was geht da vor sich in Lanhydrock House?

Teufel noch eins, da braut sich was ganz großes zusammen in Lanhydrock House ...

Gut unterrichteten Quellen zufolge, tja ich bin kein Reporter also kann ich die Quelle auch benennen. Es ist die PWEÜ (Privatsphäre wird eindeutig überbewertet) die mich mit Ereignissen rund um das Experiment Werwolf versorgt. Aber zurück zum Thema.


Wie mir also die PWEÜ berichtete, spricht man hinter vorgehaltener Hand von Menschenopfern. Eine der Teilnehmerinnen, soweit die Schnüffler in Erfahrung bringen konnten, handelt es sich dabei um Irene Milner, fürchtet um ihr Leben. Sie hat ein Gespräch belauscht in dem es hieß - Zitat: "Wenn man das Essen ist..." - Zitat Ende.

Eine andere Kandidatin (Eve Sommer) vermutet, dass hinter dem Deckmantel eines Experiments die grausamen Taten eines Serienmörders vertuscht werden sollen.

Das alleine gibt schon Anlass zur Sorge, aber es ist bei Weitem noch nicht alles ...

Die PWEÜ schreibt in ihrem Bericht weiter, dass sich vermutlich auch ein Vampir in dem Landsitz aufhalten wird. Unklar ist derzeit noch, ob es sich um einen echten Blutsauger handelt, denn die Übertragungsqualität der Abhöranlage schien in just dem Moment sehr schlecht zu werden, als es um Details in diesem Gespräch ging. Immerhin hörten sie einige Wortfetzen, die sie aufzeichneten und die ich hier wiedergeben werde: 
... gegen Vampire habe ich nichts ... der Geruch von Blut ...  Menschen beißen ...
Da mir die PWEÜ nicht glaubhaft bestätigen konnte, ob sich tatsächlich ein Nachkomme Graf Draculas dort aufhalten wird, kann ich nur Vermutungen anstellen. Tatsächlich ist es doch so, dass Werwölfe die natürlichen Feinde der Vampire sind. Was mich zu der Annahme verleitet, dass in dem ehrwürdigen Haus vermutlich beide Gattungen 'gezüchtet' werden, um ihr Verhalten zu studieren. Ich will mir das gar nicht vorstellen und halte euch natürlich darüber auf dem Laufenden.

Zum Schluss noch etwas durchaus erheiterndes ...

Offensichtlich macht sich unter den zumeist weiblichen Gästen in Lanhydrock House bereits eine gewisse Unruhe bemerkbar. Die Damen haben festgestellt, dass sie gegenüber ihrer männlichen Artgenossen in der Überzahl sind und man arbeitet nun fieberhaft daran, noch weitere Exemplare anzulocken. Die PWEÜ übersandte mir eine Tonaufnahme in der es wörtlich hieß: "Endlich ein Mann!"

Es scheint also nach wie vor spannend zu sein, die illustre Gesellschaft weiter zu beobachten. Was genau dort vor sich geht, kannst Du im Gemeinschaftsroman mitlesen und ich werde mich bis zu meinem nächsten Bericht wieder unter die Autoren mischen. 

Also bis dann, man liest sich ...



Freitag, 21. Februar 2014

Sind die Werwölfe bereits unter uns?

kaum hat sich eine Gruppe engagierter Autoren zusammengefunden um das Phänomen "Werwolf" genauer unter die Lupe zu nehmen, und schon geschehen rätselhafte Dinge ...
Hier eine These für die Verschwörungstheoretiker unter euch: Ist es Zufall, dass just nach Zusammenkunft der Autoren, der eine krank wird, ein anderer die Gruppe überstürzt verlässt und ein dritter wegen privater Angelegenheiten am Schreiben gehindert wird? Es sind noch nicht einmal 48 Stunden vergangen seit der 1. Veröffentlichung... was wird geschehen, wenn wir weiter versuchen, das Rätsel zu lösen???
Gibt es sie wirklich? Leben Werwölfe unter uns und versuchen nun mit allen Mitteln uns an ihrer Aufdeckung zu hindern?

Die Organisation PHENomeNON 

Donnerstag, 20. Februar 2014

Untersuchung des Phänomens "Werwolf"



Der Startschuss ist gefallen ...
heute startete also der Krimi, an dem sich bisher 15 Autoren beteiligen.

Professor Christopher Cumberland, Leiter der Organisation PHENomeNON und anerkannter Wissenschaftler, hat die letzten Vorkehrungen getroffen und wartet nun auf die Teilnehmer, die sich für das Experiment angemeldet haben.

Der Reporter Jim Haddington ist bereits auf dem Weg nach Bodmin.

Hier kannst Du die Geschichte mitlesen - jeden 2. Tag wird sie aktualisiert und ein anderer Charakter tritt in Erscheinung. Wenn alle versammelt sind, ich schätze das wird in etwa 3 Wochen sein, bekommst Du die Gelegenheit, einen dieser Teilnehmer der illustren Gesellschaft, herauszuwählen. Die Figur wird dann entweder auf geheimnisvolle Weise verschwinden, oder gar umgebracht, je nachdem wie die Story sich entwickelt ... 

Gemeinschaftsroman - die Geschichte



Montag, 17. Februar 2014

Die Idee

Die Autorin Annette Eickert hat ein Projekt ins Leben gerufen, das sich sehr spannend anhört. Verschiedene Autoren werden gemeinsam einen Roman schreiben. 

Als ich das erste Mal darauf gestoßen bin, war ich schon neugierig. Wie soll das gehen? Viele unterschiedliche Schreiberlinge basteln an einer Geschichte? Aber gut, mein Interesse war geweckt und so sah ich immer mal wieder auf der Seite Gemeinschaftsroman vorbei und las mir alles genau durch. 

Die Teilnehmer dieses Projektes stellen ihre Figur in einem kurzen Steckbrief vor und danach wird mit dem Schreiben begonnen. 

Die Grundidee der Geschichte erinnert mich an den Film 'Eine Leiche zum Dessert', den ich auch heute noch gerne ansehe und natürlich bildeten sich in meinem Kopf bereits einzelne Charaktere, die zu den Vorgaben dieses Projekts passen könnten, aber ich verwarf diesen Gedanken wieder. Zum Einen, weil ich doch ziemlich eingeschüchtert war von den Autoren, die sich bereits für den Roman angemeldet hatten, zum Anderen, weil ich mir absolut nicht vorstellen konnte, dass ich imstande wäre, etwas nach Vorgabe abzuliefern.
Wie dem auch sei, letztlich habe ich mich in der Facebookgruppe angemeldet, um das Ganze besser verfolgen zu können.

Himmel noch eins, was bin ich erschrocken, als mich Annette dann gestern gefragt hat, ob ich nicht auch an dem Projekt teilnehmen möchte, oder nur als Leserin dabei sein will. 
Bämm ... was für eine Herausforderung! Ohne weiter darüber nachzudenken, und vor allem um die höhnische Stimme in meinem Hinterkopf zum Schweigen zu bringen, sagte ich zu und machte mich sofort daran, einen Charakter zu entwerfen. Viel Zeit dafür blieb mir nicht, denn eigentlich war der Anmeldeschluss bereits abgelaufen. 

Die erste Schwierigkeit bestand schon darin, meinem Charakter einen Namen zu geben. Dieser Teil ist mitunter der schwierigste für mich, weil ich mich mit meinen Protagonisten identifizieren muss, sonst kann ich sie nicht zum Leben erwecken. 
Nachdem das geschafft war, musste eine passende Story dazu her. Die Vorgabe lautete, die Person in maximal 300 Wörtern vorzustellen. 'Das kann ja nicht so schwer sein', überlegte ich. Ja von wegen ... eine Vorstellung alleine ist machbar, wenn sie allerdings zu den Rahmenbedingungen passen sollte, wird das Ganze schon schwieriger und dann auch noch in unter 300 Wörtern ...
"Auf was habe ich mich da nur eingelassen" schimpfte ich vor mich hin, nachdem ich schon nach dem ersten Absatz alles wieder löschte, und das nicht nur ein Mal. Allerdings liegt es nicht in meiner Natur, einfach aufzugeben. Gut, ich stelle einiges erst einmal hinten an, aber ich hatte bereits zugesagt, also musste ich jetzt da durch. Eine Frau ein Wort - kein Wörterbuch *feix*

So, und jetzt warte ich ganz hibbelig darauf, was weiter geschehen wird. Wir schreiben nämlich nicht nur einen Roman, die Leser werden auch großen Einfluss auf die Story nehmen. Sie werden nämlich 'Big Brother' spielen, und einzelne Charaktere 'herauswählen', was das Ganze noch spannender macht. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber, dass die Autoren anonym bleiben.

Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte unbedingt vorbeischauen. Wie oft bekommt man als Leser schon die Möglichkeit eine Figur zu feuern, wenn sie einem nicht gefällt ☺

Die Autoren          Die Charaktere          Die Geschichte          Handlungsort

Und nun viel Spaß!