Samstag, 8. März 2014

Experiment Werwolf mit Fluch belastet

Bereits zu Beginn des Experiments habe ich von Ereignissen berichtet, welche die Untersuchung um die Existenz der Werwölfe bedrohte. Die vermeintlichen Zufälle häufen sich und wieder wurden zwei meiner geschätzten Kollegen daran gehindert, an der Forschungsreihe teilzunehmen. 

Was steckt hinter dem Ganzen? Ist es möglich, dass die Geschöpfe der Nacht tatsächlich existieren? Wie weit reicht deren Macht und wie weit sind sie bereit zu gehen, damit sie weiterhin im Verborgenen leben können?

Angesichts der neuesten Vorfälle komme ich nicht umhin, mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen dass das Projekt mit einem grauenvollen Fluch belegt ist. Allein der Umstand, dass die rätselhafte Krankheit eines Probanden sich so sehr verschlimmert hat, dass er sich gezwungen sah aus dem Experiment auszusteigen, lässt mich daran zweifeln, dass es sich um eine unglückliche Verkettung bedauerlicher Zufälle handelt. Die Zeichen für eine Heilung standen durchaus gut, doch je mehr wir uns mit dem Rätsel befassten, desto schlimmer wurden seine Beschwerden, was letztlich dazu führte, dass er uns, was durchaus verständlich ist, den Rücken gekehrt hat. Ich bete dafür, dass ihm diese Entscheidung die Heilung bringt und er dem Fluch dadurch entgeht. 
Eine weitere Kandidatin musste das Team verlassen, da sie von höherer Stelle abberufen wurde. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Berufung als Segen für sie erweist, denn zumindest befindet sie sich nun nicht mehr unmittelbar im Bannkreis dunkler Mächte.
Noch weitere Mitglieder des Experiments werden von Krankheiten heimgesucht. Einst kerngesunde Männer und Frauen sind Opfer einer Seuche, die uns allen Rätseln aufgibt. Noch sind wir stark und helfen uns, so gut wir können, aber wie lange können wir dem Ganzen noch standhalten? Glücklicherweise befindet sich unter uns eine fachkundige Dame, die mit ihren weitreichenden medizinischen Kenntnissen die schlimmsten Beschwerden lindern kann, doch wenn auch sie dem Virus anheim fällt, sehe ich keine Hoffnung mehr für uns. Ist es möglich, dass wir bereits mit dem Werwolf-Gen infiziert wurden und nicht mehr Teilnehmer eines Experiments, sondern vielmehr selbst nur noch Objekte für eine obskure Versuchsreihe sind? 
Jene unter uns, die noch nicht ans Bett gefesselt sind, muss ich warnen. Heute Nacht hatte ich, wenngleich ungebetenen, Besuch. Wer, oder vielmehr was das war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, denn ich war zu sehr damit beschäftigt, mein eigenes Leben zu schützen. Der Eindringling wollte mich offenbar im Schlaf überraschen, um mich daran zu hindern weiterhin an dem Projekt teilzunehmen. Nur der Umstand, dass ich einen sehr leichten Schlaf habe, hat mich davor bewahrt seinem heimtückischen Angriff zu erliegen. In einem Kampf auf Leben und Tod habe ich ihn in die Flucht geschlagen. 
Der Schock steckt mir jetzt noch in den Gliedern, aber wer denkt ich lasse mich dadurch einschüchtern, sei eines Besseren belehrt. Offenbar sind wir in der Tat auf der richtigen Spur, warum sonst sollte man zu solch drastischen Maßnahmen übergehen? 

Ich lasse mich nicht davon abhalten, weiterhin über die Geschehnisse um das Experiment Werwolf zu berichten. Dem Mythos muss ein für alle Mal ein Ende gesetzt werden und dafür werde ich bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen. Wir lesen uns also bestimmt wieder ...

Soulbound - C.M. Singer



Autor C.M. Singer

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Danny musste dem Ruf folgen und ist hinübergegangen auf die andere Seite. Elizabeth fühlt sich schrecklich deswegen und zerbricht beinahe daran. Sie überlegt sogar kurz, ihm sofort zu folgen, doch noch ist das Ansehen des verstorbenen Detectives nicht wieder hergestellt. 
Tony und Riley sind mit der Entscheidung Elizabeths, Danny gehen zu lassen, nicht einverstanden, zumal Riley noch nie etwas darüber gehört hat, dass eine tote Seele gerufen wird und zu dritt machen sie sich auf, das Rätsel um die Morde zu klären und den geheimnisvollen Thuggee-Kult auffliegen zu lassen.
Es gäbe noch viel mehr, was ich zum Inhalt sagen könnte, aber jedes weitere Wort nähme euch den Genuss, die Story selbst zu verfolgen, die eine überraschende Wendung nimmt. 

Soulbound knüpft nahtlos an den Vorgänger Ghostbound an und man befindet sich ohne umständlichen Prolog sofort wieder mitten in der verschworenen kleinen Gruppe um Liz, Tony und Riley. Wie auch den ersten Band, so habe ich auch diesen verschlungen, wenngleich mir einige Szenen etwas langatmig erschienen. Trotzdem blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten.

Mein Fazit: Wer Ghostbound mochte, wird Soulbound lieben. Eine gelungene Fortsetzung über eine Liebe, die alle Grenzen menschlichen Denkens sprengt.


Mittwoch, 5. März 2014

Opfer muss qualvoll sterben

Noch immer liegt Lanhydrock House verlassen, doch mich ereilen stets neue Informationen über die Teilnehmer am Experiment Werwolf.

Offenbar haben alle Gäste einen Weg gefunden bereits unterwegs miteinander zu kommunizieren und beinahe die ganze Gruppe scheint sich in einer Hinsicht absolut einig. Es muss jemand das zeitliche segnen. 
Mit Bestürzung habe ich Mitschnitte eines gestrigen Gesprächs gelesen, deren Veröffentlichung mir vermutlich Berufsverbot einbringen würde, deshalb werde ich mich hier nicht wörtlich darüber äußern. An dieser Stelle sei nur so viel gesagt, dass die Art wie das Opfer über den Jordan geschickt werden soll, auf alle Fälle ziemlich schmerzhaft und langsam von Statten gehen soll. 
Mehr kann und darf ich nicht dazu sagen, denn es gibt bedauerlicherweise Trittbrettfahrer, die meinen Bericht durchaus als Leitfaden für einen geschickt ausgeklügelten Mord auffassen könnten.

Durch einen glücklichen Zufall konnte ich mich heute selbst in das Gespräch zwischen den Damen und Herren einklinken. Allerdings war es mir zunächst nicht möglich, der Unterhaltung wirklich zu folgen, denn hier war die Rede von einer 'Suche', dann wurden wahllos Wörter wie 'Schlüssel', 'Geldbeutel' und 'Brille' in den Raum geworfen. Nach einer Weile ist man dazu übergegangen, sich über diverse Haushaltsgeräte zu unterhalten, wobei ständig das Wort 'Bügeleisen' fiel, was mich noch mehr irritierte. 
Im weiteren Verlauf des scheinbar harmlosen Wortgeplänkels gingen die Diskussionen über zu Theaterproben und -aufführungen und auch jetzt wurde hin und wieder, und völlig unzusammenhängend, das Wort 'Bügeleisen' eingeworfen. 
Der Sinn dieses Gesprächs hat sich mir bis jetzt nicht erschlossen und ich gelange immer mehr zu der Überzeugung, dass es sich hierbei um ein perfides Wortspiel mit codierten Nachrichten handelte, und in Wirklichkeit weiter die Möglichkeiten eines perfekt inszenierten Mordes ausgeleuchtet wurden.

Um meine Leser weiterhin mit aktuellen Neuigkeiten zu versorgen bleibe ich natürlich am Ball, und bei einem heutigen Gespräch mit einer jungen Dame des Teams erfuhr ich etwas, worüber ich ja schon länger spekuliert habe. Es scheint sich tatsächlich ein Maulwurf unter die Mitglieder des Experiments gemischt zu haben. 
Wie sonst lässt sich erklären, dass das Fräulein eine SMS einer 'toten' Rufnummer erhalten hat und anschließend ein Foto in ihrem Briefkasten landete? Von den Probanden wurden zu keiner Zeit persönliche Daten veröffentlicht, wie also kommt jemand an solche Informationen? Ich werde der Sache selbstverständlich nachgehen, schon allein deshalb, um die äußerst ängstliche Lady zu beruhigen.

Bis hoffentlich bald, denn ich bete inständig, dass nicht ich den blutrünstigen Herrschaften zum Opfer fallen werde. Man liest sich also ...



Dienstag, 4. März 2014

Mad about you - Katelyn Faith



Autor Katelyn Faith

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Lilly hat genug von ihrer tristen Ehe und will sich scheiden lassen. Ihr Mann Jonathan hat sie nicht aus Liebe geheiratet und sie ist überzeugt, dass er schon wieder eine Affäre hat.
Ihre beste Freundin Kristen empfiehlt ihr einen erstklassigen Anwalt, doch das erste Treffen mit ihm beunruhigt sie zutiefst. Braden ist der Grund, warum sie seit 5 Jahren ein schlechtes Gewissen plagt, denn mit ihm hat sie nur wenige Tage vor ihrer Hochzeit eine heiße Nacht verbracht.
Als sie ihm jetzt begegnet stehen die Bilder deutlich vor ihr, denn sie konnte ihn niemals ganz vergessen. Er zieht sie nach wie vor magisch an, doch sie muss seinem Charme widerstehen. Nicht nur für sie, sondern auch für den sexy Anwalt, steht viel auf dem Spiel.

Erzählt wird die erotische Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Lilly und Braden, was das ganze umso prickelnder macht. Allerdings ist sie gegen Ende zu sehr hervorsehbar und endet für meinen Geschmack viel zu flach und abrupt, aber dennoch habe ich die Novelle bis zum Ende genossen.

Mein Fazit: Prickelnde Erotik ohne derbe Sprüche - empfehlenswerte leichte Lektüre.

Ghostbound - C.M. Singer




Autor C.M. Singer

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Elizabeth ist nach ihrem Studium in Oxford nach London gezogen und arbeitet dort als Journalistin für ein fragwürdiges Boulevardblatt. Sie möchte ernsthaften Journalismus betreiben, doch ihr Chef gibt ihr einen Auftrag, der ihr durch und durch widerstrebt.
Eine Mordserie an Jugendlichen beschäftigt die Polizei und die Detectives, die mit der Klärung beauftragt sind, stehen ihr äußerst feindlich gegenüber, als sie zu einem Interview bei den Eltern des letzten Mordopfers auftaucht.
Die junge Frau fühlt sich in ihrer Berufsehre verletzt, außerdem muss sie dringend einen Artikel abliefern, deshalb beschließt sie der Sache weiter nachzugehen. In einem Club begegnet sie, nicht ganz zufällig, einem der Beamten und kommt mit ihm ins Gespräch. Der Abend verläuft jedoch anders als geplant, denn Elizabeth ist fasziniert von Daniel. Bis in die frühen Morgenstunden unterhält sie sich angeregt mit dem Hobbymusiker, doch als sie mit ihm den Club verlässt, werden sie überfallen. Elizabeth wird niedergeschlagen und Daniel wird erstochen. Als sie zu sich kommt, kann sie nur noch hilflos zusehen, wie er in ihren Armen verblutet.

Ungewöhnlich, wenn einer der Hauptprotagonisten schon am Beginn einer Geschichte stirbt, aber hier endet das Ganze nicht. Hier beginnt die abenteuerliche Story, in deren Verlauf die junge Journalistin nicht nur einmal in Gefahr gerät.
Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Mord an dem Mann aufzuklären in den sie  gerade begonnen hat sich zu verlieben. Doch ist sie dabei nicht alleine. Sie findet tatkräftige Unterstützung in Anthony Wood, dem Kollegen Daniels, der sich nach anfänglicher Abneigung als echter Freund erweist. Außerdem ist Riley, ein Pavee-Junge mit medialen Fähigkeiten, ein wertvolles Mitglied des Quartetts. Ja richtig, es fehlt ja noch einer, um die Gruppe vollständig zu machen. Die wichtigste Person ist nämlich niemand anderer als der verstorbene Detective Daniel Mason.
Zwischen dem gutaussehenden Geist und der jungen Frau besteht eine tiefe Bindung und die beiden verlieben sich ineinander, doch ihre Liebe wird überschattet von dem Umstand, dass er nun einmal tot ist.

Mein Fazit: Ein außergewöhnlicher und spannungsgeladener Liebesroman, der den Leser bis zur letzten Silbe fesselt. Aber Vorsicht! Dieser Roman endet mit einem Cliffhanger. Glücklicherweise ist die Fortsetzung Soulbound bereits im Handel erhältlich ☺



Montag, 3. März 2014

Experiment durch Raubzüge finanziert

Während sich derzeit aller Augen auf Lanhydrock House richten, nutzt ein findiger Verbrecherring die allgemeine Aufregung um das Experiment Werwolf. Nach Angaben der Polizei kam es seit den Protesten vor dem Landgut bereits mehrfach zu Einbrüchen in und um Bodmin. 
"Wir haben alle Hände voll zu tun, um die Aufstände vor dem Landgut niederzuschlagen und dafür zu sorgen, dass die Demonstrationen einigermaßen friedlich von Statten gehen. Aufgrund von Personaleinsparungen fehlt es uns an Beamten, die gleichzeitig für Ordnung in der Gegend sorgen." So ein Sprecher der Polizei.

Intensive Recherchen haben nun ergeben, dass seit geraumer Zeit ein Syndikat durch Cornwall zieht und mit Schutzgelderpressungen und Einbrüchen die Beamten des Yard in Atem halten. Berichten zufolge wurden bisher Wertgegenstände und Barmittel im Wert von mehr als 10 Mio GBP entwendet. 

Ist es Zufall, dass just nachdem die Einbrüche ihren Anfang nahmen, diese ominöse Anzeige der Organisation PHENomeNON aufgetaucht ist, in der jedem Teilnehmer ein immenses Honorar zugesagt wurde? Die Forschungsabteilung unter Professor Cumberland versucht immerhin seit Jahren dem Phänomen Werwolf nachzugehen, was bisher allerdings stets an der Finanzierung gescheitert ist. Offenbar verfügt Cumberland urplötzlich über Kapital, dessen Herkunft zum jetzigen Zeitpunkt mehr als fragwürdig ist.

Aus anderer Quelle habe ich erfahren, dass man nicht allerorts gegen die Erforschung der Werwölfe ist. Vielmehr sieht man den Ergebnissen mit Spannung entgegen, denn sollte es der Organisation tatsächlich gelingen, den Mythos zu entschlüsseln, wird Cornwall mit Sicherheit weltweite Aufmerksamkeit erregen. Dies wiederum könnte der wirtschaftlich angeschlagenen Gegend den nötigen Aufschwung bringen.

Weiterhin hege ich starke Zweifel an der Ernsthaftigkeit, mit der die Teilnehmer des Projektes die Sache angehen. PWEÜ setzte mich davon in Kenntnis, dass es bereits mehrfach zu Sticheleien unter den Damen gekommen sei, worunter vor allem eine der Ladys, ein geschätztes Mitglied aus deutschem Adel, zu leiden hat. 
Außerdem macht man sich wohl mehr Gedanken um eine passende Garderobe während des Aufenthalts in Lanhydrock House, als um die tatsächliche Aufgabe. PWEÜ übermittelte mir hierzu Bilder einer spontan veranstalteten Modenschau unter den weiblichen Gästen. 
Ich bin erschüttert. Nicht nur über die Sorglosigkeit, der Teilnehmerinnen, sondern vielmehr über deren Geschmack, was die Kleiderfrage anbelangt.

Ich schließe meinen Bericht und eile zurück um die gröbsten Bekleidungssünden zu bereinigen. Bis bald, man liest sich ...





Samstag, 1. März 2014

Protestmarsch gegen PHENomeNON

... der beschauliche Ort Bodmin rüstet sich zum Kampf gegen das Experiment Werwolf ...

Während sich die Teilnehmer aus allen Himmelsrichtungen der westlichen Hemisphäre nach Lanhydrock House begeben, wächst in Bodmin der Widerstand gegen das geplante Vorhaben zur Erforschung der Werwölfe. 
Eine Teilnehmerin, dieses Mal werde ich meine Quelle nicht offenbaren denn sie fürchtet um das Leben ihrer Kinder, berichtete mir von Aufständischen, die bereits mit Plakaten und Hetzparolen gegen PHENomeNON vorgehen. Die Bewohner des sonst so friedlichen Örtchens postieren sich, bewaffnet mit Schildern und Bannern, entlang der Straße zum Landgut um ihrem Unmut gegen die Untersuchung der Kreaturen Ausdruck zu verleihen. 

Ich hoffe nur, dass sich meine teilnehmenden Kollegen davon nicht abschrecken lassen, denn immerhin gilt es einen Jahrhunderte alten Mythos zu enträtseln. Allerdings wurde mir zugetragen, dass nicht alle Gäste, die an dem Experiment teilnehmen, über die wahren Hintergründe der Zusammenkunft informiert sind, was mich zu der Annahme verleiten lässt, dass die Ablehnung der Bevölkerung durchaus berechtigt ist.  

Wie immer hüllt sich unser Gastgeber, Professor Cumberland, beharrlich in Schweigen und ist nach wie vor zu keiner Aussage bezüglich der Vorwürfe gegen ihn und das gesamte Forschungsteam bereit. Dieser Mann gibt mir immer mehr Rätsel auf, denn wie sich in den letzten Tagen herausstellte, war die Anzeige über die Erforschung der Werwölfe zwar weltweit veröffentlicht worden, tatsächlich erhielt jedoch nur ein erlesener Kreis von Bewerbern eine Einladung. 
Unter welchen Kriterien die Damen und Herren ausgewählt wurden entzieht sich meiner Kenntnis, doch hinsichtlich des in Aussicht gestellten Honorars enthalte ich mich jedweder Kritik darüber. Ich bin schließlich auch nur ein Mensch, der seine Rechnungen zu bezahlen hat, wobei ich jedoch niemals so weit gehen würde, meine Seele für den schnöden Mammon zu verkaufen. 
Böse Zungen behaupten allerdings, dass sich eine meiner Kolleginnen auch einen Werwolf ins Bett holen würde, wenn er ihr nur den Lebensstandard bieten könne, der ihr standesgemäß zustehe. Es sei mir an dieser Stelle verziehen, wenn ich hier möglicherweise die Gefühle der Dame verletze indem ich davon berichte, aber meine Leserschaft muss über alles in Kenntnis gesetzt werden.

Abschließend wünsche ich den Kandidaten, die bereits unterwegs sind, eine sichere Ankunft in Lanhydrock House und allen, die noch kommen werden gebe ich ein 'seid unbedingt vorsichtig' mit auf den Weg. 

Ach du meine Güte... ich trödel hier herum und dabei drängt die Zeit, denn auch ich muss bald die Reise nach Cornwall antreten. Bis dahin habe ich noch einige Dinge zu erledigen, die Damen unter euch werden das kennen, und bin bereits jetzt mit dem Zeitplan im Verzug. Ich verspreche aber weiterhin Augen und Ohren offen zu halten und euch weiter auf dem Laufenden zu halten.

Bis bald also, man liest sich ...