Donnerstag, 27. Februar 2014

Experiment Werwolf nichts anderes als eine Kopfgeldjagd?

Professor Cumberland gerät zunehmend in das Kreuzfeuer der Kritik, denn Stimmen werden laut die besagen, er wolle das ausgelobte Honorar nicht an die Probanden auszahlen. 
Andere Meinungen gehen dahin, dass es ihm gar nicht möglich sein wird, denn nach Abzug der Prämie für die Teilnehmer bleiben von den 15 Mio USD nurmehr knapp 2 Mio GBP für die angebliche Forschung übrig, was im Anbetracht des hochbrisanten Themas ein lächerlich kleiner Betrag ist.

Im Lager herrscht Zwiespalt. 

Einige der Tagungsteilnehmer setzen sich bereits intensiv mit der Thematik Werwölfe auseinander. Hierzu eine Niederschrift eines mitgeschnittenen Gesprächs 

"gebissen werden und so? Werwolf ist man von Geburt an. Wenn der beißt macht der das auch nicht so ein bissle, sondern schon richtig"
"könnte doch sein, dass das Werwolfgen passiv in mir angelegt ist"
"möglich, dass es auch welche gibt, die als Menschen geboren werden"
"wenn Dir jetzt also der Professor die passenden Hormone in den Kaffee tut"

Andere Gäste im Lanhydrock House sprechen ganz offen darüber, wie man die Dollars an sich bringen könnte. Scheinbar schrecken die Damen vor nichts zurück.

Ich habe lange überlegt, ob ich die nachfolgenden Gesprächsmitschnitte hier veröffentlichen soll und die Entscheidung ist mir wahrlich nicht leicht gefallen. Entscheide am besten selbst, ob Du über die Abgründe die sich hier auftun, Bescheid wissen möchtest.

"... fällt uns sicher noch eine heiße Verfolgungsjagd ein, um die 15 Mio ..."
"... wenn der 15 Mille hat, dann ist bestimmt die Uschi hinter ihm her ..."
"... Personen verschwinden?? oder wie regeln wir das?? ..."
"... ein Proband ihn nebenbei mal umbringt ..."
"... nebenbei... zwischen Pizza und Kaffee... guter Plan ..."
"... bei der Jagd interessanter ..."

Nie wieder werde ich meinen Kaffee ungetrübt genießen, oder in eine Pizza beißen können, ohne an diese grauenvollen Mordpläne erinnert zu werden.

Schließt mich in eure Gebete ein, denn ich muss zurück nach Cornwall. Schließlich müssen die Geschehnisse dort an die Öffentlichkeit gelangen, damit der Gerechtigkeit genüge getan wird.

Also bis dann meine Lieben ... man liest sich ...

Dienstag, 25. Februar 2014

Was geht da vor sich in Lanhydrock House?

Teufel noch eins, da braut sich was ganz großes zusammen in Lanhydrock House ...

Gut unterrichteten Quellen zufolge, tja ich bin kein Reporter also kann ich die Quelle auch benennen. Es ist die PWEÜ (Privatsphäre wird eindeutig überbewertet) die mich mit Ereignissen rund um das Experiment Werwolf versorgt. Aber zurück zum Thema.


Wie mir also die PWEÜ berichtete, spricht man hinter vorgehaltener Hand von Menschenopfern. Eine der Teilnehmerinnen, soweit die Schnüffler in Erfahrung bringen konnten, handelt es sich dabei um Irene Milner, fürchtet um ihr Leben. Sie hat ein Gespräch belauscht in dem es hieß - Zitat: "Wenn man das Essen ist..." - Zitat Ende.

Eine andere Kandidatin (Eve Sommer) vermutet, dass hinter dem Deckmantel eines Experiments die grausamen Taten eines Serienmörders vertuscht werden sollen.

Das alleine gibt schon Anlass zur Sorge, aber es ist bei Weitem noch nicht alles ...

Die PWEÜ schreibt in ihrem Bericht weiter, dass sich vermutlich auch ein Vampir in dem Landsitz aufhalten wird. Unklar ist derzeit noch, ob es sich um einen echten Blutsauger handelt, denn die Übertragungsqualität der Abhöranlage schien in just dem Moment sehr schlecht zu werden, als es um Details in diesem Gespräch ging. Immerhin hörten sie einige Wortfetzen, die sie aufzeichneten und die ich hier wiedergeben werde: 
... gegen Vampire habe ich nichts ... der Geruch von Blut ...  Menschen beißen ...
Da mir die PWEÜ nicht glaubhaft bestätigen konnte, ob sich tatsächlich ein Nachkomme Graf Draculas dort aufhalten wird, kann ich nur Vermutungen anstellen. Tatsächlich ist es doch so, dass Werwölfe die natürlichen Feinde der Vampire sind. Was mich zu der Annahme verleitet, dass in dem ehrwürdigen Haus vermutlich beide Gattungen 'gezüchtet' werden, um ihr Verhalten zu studieren. Ich will mir das gar nicht vorstellen und halte euch natürlich darüber auf dem Laufenden.

Zum Schluss noch etwas durchaus erheiterndes ...

Offensichtlich macht sich unter den zumeist weiblichen Gästen in Lanhydrock House bereits eine gewisse Unruhe bemerkbar. Die Damen haben festgestellt, dass sie gegenüber ihrer männlichen Artgenossen in der Überzahl sind und man arbeitet nun fieberhaft daran, noch weitere Exemplare anzulocken. Die PWEÜ übersandte mir eine Tonaufnahme in der es wörtlich hieß: "Endlich ein Mann!"

Es scheint also nach wie vor spannend zu sein, die illustre Gesellschaft weiter zu beobachten. Was genau dort vor sich geht, kannst Du im Gemeinschaftsroman mitlesen und ich werde mich bis zu meinem nächsten Bericht wieder unter die Autoren mischen. 

Also bis dann, man liest sich ...



Freitag, 21. Februar 2014

Sind die Werwölfe bereits unter uns?

kaum hat sich eine Gruppe engagierter Autoren zusammengefunden um das Phänomen "Werwolf" genauer unter die Lupe zu nehmen, und schon geschehen rätselhafte Dinge ...
Hier eine These für die Verschwörungstheoretiker unter euch: Ist es Zufall, dass just nach Zusammenkunft der Autoren, der eine krank wird, ein anderer die Gruppe überstürzt verlässt und ein dritter wegen privater Angelegenheiten am Schreiben gehindert wird? Es sind noch nicht einmal 48 Stunden vergangen seit der 1. Veröffentlichung... was wird geschehen, wenn wir weiter versuchen, das Rätsel zu lösen???
Gibt es sie wirklich? Leben Werwölfe unter uns und versuchen nun mit allen Mitteln uns an ihrer Aufdeckung zu hindern?

Die Organisation PHENomeNON 

Donnerstag, 20. Februar 2014

Untersuchung des Phänomens "Werwolf"



Der Startschuss ist gefallen ...
heute startete also der Krimi, an dem sich bisher 15 Autoren beteiligen.

Professor Christopher Cumberland, Leiter der Organisation PHENomeNON und anerkannter Wissenschaftler, hat die letzten Vorkehrungen getroffen und wartet nun auf die Teilnehmer, die sich für das Experiment angemeldet haben.

Der Reporter Jim Haddington ist bereits auf dem Weg nach Bodmin.

Hier kannst Du die Geschichte mitlesen - jeden 2. Tag wird sie aktualisiert und ein anderer Charakter tritt in Erscheinung. Wenn alle versammelt sind, ich schätze das wird in etwa 3 Wochen sein, bekommst Du die Gelegenheit, einen dieser Teilnehmer der illustren Gesellschaft, herauszuwählen. Die Figur wird dann entweder auf geheimnisvolle Weise verschwinden, oder gar umgebracht, je nachdem wie die Story sich entwickelt ... 

Gemeinschaftsroman - die Geschichte



Dienstag, 18. Februar 2014

Mitternachtsfalke




Autor Emily Bold
Titel
Leseprobe
veröffentlicht
Format









Lord Hayes vernachlässigt nach dem Tod seiner Gattin die Geschäfte und gibt sich dem Alkohol hin. Er betraut seinen Schwiegersohn in Spe mit seinen Aufgaben, der jedoch seine eigenen Ziele verfolgt, und sich nur wenig um die Menschen in Stonehaven kümmert. 

Lady Julia Hayes erkennt instinktiv, was für ein Mensch ihr Verlobter ist, und zögert eine Heirat hinaus. Sie kümmert sich um das Wohlergehen ihrer Leute und geht dabei sogar soweit, sich auf Schmuggelgeschäfte einzulassen. Dabei ist sie so erfolgreich, dass auf die Erfassung des Mitternachtsfalken, wie man sie schon bald nennt, ein Kopfgeld ausgesetzt wird.

Drew Warring, seines Zeichens Kopfgeldjäger, hat sich vorgenommen den Falken zu stellen und dafür die Belohnung zu kassieren. Tatsächlich gelingt ihm in einer nächtlichen Aktion der Fang, doch schon bald muss er feststellen, dass er selbst ein Gefangener seiner Gefühle für die reizende Schmugglerbraut ist.

Die Autorin hat das Rad nicht neu erfunden. Vermeintlich schwache Frau wächst über sich hinaus und erobert mit ihrem Mut und Liebreiz den starken Helden, der ihr alsbald zu Füßen liegt. Dennoch versteht es Emily Bold die Geschichte in atemberaubender Weise zu schildern und lässt uns in lebhaften Bildern das Abenteuer miterleben.

Mein Fazit: Unbedingt lesen, denn der Roman bleibt bis zum Ende spannend.



Montag, 17. Februar 2014

Die Idee

Die Autorin Annette Eickert hat ein Projekt ins Leben gerufen, das sich sehr spannend anhört. Verschiedene Autoren werden gemeinsam einen Roman schreiben. 

Als ich das erste Mal darauf gestoßen bin, war ich schon neugierig. Wie soll das gehen? Viele unterschiedliche Schreiberlinge basteln an einer Geschichte? Aber gut, mein Interesse war geweckt und so sah ich immer mal wieder auf der Seite Gemeinschaftsroman vorbei und las mir alles genau durch. 

Die Teilnehmer dieses Projektes stellen ihre Figur in einem kurzen Steckbrief vor und danach wird mit dem Schreiben begonnen. 

Die Grundidee der Geschichte erinnert mich an den Film 'Eine Leiche zum Dessert', den ich auch heute noch gerne ansehe und natürlich bildeten sich in meinem Kopf bereits einzelne Charaktere, die zu den Vorgaben dieses Projekts passen könnten, aber ich verwarf diesen Gedanken wieder. Zum Einen, weil ich doch ziemlich eingeschüchtert war von den Autoren, die sich bereits für den Roman angemeldet hatten, zum Anderen, weil ich mir absolut nicht vorstellen konnte, dass ich imstande wäre, etwas nach Vorgabe abzuliefern.
Wie dem auch sei, letztlich habe ich mich in der Facebookgruppe angemeldet, um das Ganze besser verfolgen zu können.

Himmel noch eins, was bin ich erschrocken, als mich Annette dann gestern gefragt hat, ob ich nicht auch an dem Projekt teilnehmen möchte, oder nur als Leserin dabei sein will. 
Bämm ... was für eine Herausforderung! Ohne weiter darüber nachzudenken, und vor allem um die höhnische Stimme in meinem Hinterkopf zum Schweigen zu bringen, sagte ich zu und machte mich sofort daran, einen Charakter zu entwerfen. Viel Zeit dafür blieb mir nicht, denn eigentlich war der Anmeldeschluss bereits abgelaufen. 

Die erste Schwierigkeit bestand schon darin, meinem Charakter einen Namen zu geben. Dieser Teil ist mitunter der schwierigste für mich, weil ich mich mit meinen Protagonisten identifizieren muss, sonst kann ich sie nicht zum Leben erwecken. 
Nachdem das geschafft war, musste eine passende Story dazu her. Die Vorgabe lautete, die Person in maximal 300 Wörtern vorzustellen. 'Das kann ja nicht so schwer sein', überlegte ich. Ja von wegen ... eine Vorstellung alleine ist machbar, wenn sie allerdings zu den Rahmenbedingungen passen sollte, wird das Ganze schon schwieriger und dann auch noch in unter 300 Wörtern ...
"Auf was habe ich mich da nur eingelassen" schimpfte ich vor mich hin, nachdem ich schon nach dem ersten Absatz alles wieder löschte, und das nicht nur ein Mal. Allerdings liegt es nicht in meiner Natur, einfach aufzugeben. Gut, ich stelle einiges erst einmal hinten an, aber ich hatte bereits zugesagt, also musste ich jetzt da durch. Eine Frau ein Wort - kein Wörterbuch *feix*

So, und jetzt warte ich ganz hibbelig darauf, was weiter geschehen wird. Wir schreiben nämlich nicht nur einen Roman, die Leser werden auch großen Einfluss auf die Story nehmen. Sie werden nämlich 'Big Brother' spielen, und einzelne Charaktere 'herauswählen', was das Ganze noch spannender macht. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber, dass die Autoren anonym bleiben.

Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte unbedingt vorbeischauen. Wie oft bekommt man als Leser schon die Möglichkeit eine Figur zu feuern, wenn sie einem nicht gefällt ☺

Die Autoren          Die Charaktere          Die Geschichte          Handlungsort

Und nun viel Spaß!



Freitag, 14. Februar 2014

The Immortals of Meluha (deutsche Rezension)






Autor Amish Tripathi
Titel
Leseprobe
veröffentlicht
Format








Die Geschichte spielt um 1900 v. Chr.
Shiva ist ein tapferer Krieger und Anführer des Stammes der Gunas im Norden Indiens nahe Tibet. Er, und sein Volk, werden auf Bitten von König Daksha in dessen nahezu perfektes Reich Meluha eingeladen. 
   Nandi, der Kapitän der Meluha-Armee führt das Volk zunächst nach Srinagar, wo sie von Ayurvati, der hochverehrten Chefmedizinerin erwartet, und ärztlich versorgt werden.Shiva ist sichtlich beeindruckt von der Stadt und den Menschen, doch wandelt sich seine Begeisterung in tiefe Sorge um seine Gefolgsleute.  
   Nach der Einnahme des legendären Heiltranks Somras erkranken zunächst alle Gunas, mit einer einzigen Ausnahme, nämlich Shiva, dessen Nacken sich infolge des von Gift befreienden Pulvers, Blau färbt.
   Daksha wird davon berichtet und ist überzeugt davon, dass der junge Krieger der lang ersehnte Neelkanth, der Mahadev, ist, der das Land von allem Übel befreien wird, und lässt ihn nach Devagiri, der Hauptstadt, bringen. Bevor er sich jedoch auf die Reise dorthin begibt, begegnet er Sati, einer geheimnisvollen jungen Frau. Beide werden in einen Kampf verwickelt, in dem sie sich meisterlich schlägt, was Shiva sichtlich beeindruckt. Er hat jedoch keine Gelegenheit sie näher kennenzulernen, aber sie beherrscht fortan seine Gedanken, obwohl sie ihm kaum Beachtung geschenkt hat.
   Nachdem er Devagiri erreicht hat, führt ihn König Daksha in vielen Gesprächen in die Geschichte der Suryavanshis ein, und versucht Shiva davon zu überzeugen, dass er der Neelkanth, der Retter, sei. Aber der bescheidene Krieger weist dies vehement von sich und hält seinen blauen Nacken, der das offensichtliche Zeichen des Befreiers ist, hartnäckig bedeckt. 
   Nach einer dieser Unterhaltungen trifft Shiva erneut auf Sati. Sie übt in einem der Gärten einen Tanz für das monatliche Puja. Ihr Lehrer und ihre Zofe sind nicht überzeugt von ihrer Darbietung und so zeigt Shiva ihr, wie sie ihn besser machen kann und berührt sie dabei. Sati ist darüber über die Maßen bestürzt. Sie eilt davon und lässt ihn ratlos zurück.
   Einige Tage später, in denen er immer wieder erfolglos hofft, sie wieder zu treffen, erfährt er, dass sie, wegen einer Totgeburt, eine Vikarma ist. Das Gesetz sagt, dass ein Vikarma unantastbar sei, weil er für seine Sünden büßen müsse und Sati folgt diesem Gebot buchstabengetreu. Shiva ist entsetzt, als er das hört und sucht einen Weg, dieses Verordnung abzuschaffen, doch selbst Daksha, Satis Vater, vermag dies nicht.
Um Shiva zu zeigen, wo Somras hergestellt wird, begibt er sich mit ihm und seiner Familie sowie einem Heer an Kriegsgefolge auf einen Besuch am Berg Mandar. Der Krieger versucht Sati den Hof zu machen, doch sie widersteht ihm und zeigt keinerlei Gefühlsregung. 
   Auf der Rückreise werden sie von den Chandravanshis angegriffen. Sie sind die erklärten Feinde der Meluhans, werden aber erfolgreich zurückgeschlagen, was zum großen Teil Shivas Verdienst ist, doch auch Sati steht ihm tapfer zur Seite. Allmählich ist auch sie beeindruckt von dem Krieger, obwohl sie nicht daran glaubt, dass er der Neelkanth ist. Allerdings zeigt sie sich ihm gegenüber offener, worüber Shiva mehr als erfreut ist und auch Daksha erkennt die aufkeimenden Gefühle seiner Tochter.
   Danach kann Daksha den bescheidenen Shiva davon überzeugen, dass er der prophezeite Retter ist, und verkündet öffentlich die Ankunft Neelkanths. Shiva fühlt sich nach wie vor nicht wohl damit, deshalb entsendet ihn Daksha auf eine Reise durch das Land. 
   Der König schickt Sati mit ihm, denn er hat erkannt, dass Shiva ihr tiefe Gefühle entgegenbringt. Daksha möchte seine Tochter glücklich sehen, denn, obwohl sie sich demütig ihrem Schicksal ergibt, hat sie große Achtung vor dem jungen Mann.
   Auf ihrer Reise werden sie erneut in einen Kampf verwickelt und Sati stürzt sich todesmutig zwischen Shiva und einen vergifteten Pfeil. Die Ärztin Ayurvati, die ebenfalls zu der Reisegesellschaft gehört, kann nichts mehr für Sati tun, doch Shiva lässt nichts unversucht und bittet sie, seiner Geliebten das Somras zu verabreichen. Sati glaubt nicht an eine Heilung und gesteht ihm ihre Liebe, weil sie überzeugt ist, dass sie ohnehin sterben wird. Doch der Heiltrank zeigt seine Wirkung und sie wird wieder gesund.
   Daksha wurde unterdessen von den Kämpfen unterrichtet und auch davon, dass seine Tochter im Sterben liegt. Er reist so schnell wie möglich an und ist hocherfreut, sie gesund vorzufinden. Dass Shiva bei ihr ist, und ihre Hand hält, erfreut ihn noch mehr und er gibt dem Drängen des Kriegers nach, das Gesetz der Vikarma abzuschaffen, damit er Sati heiraten kann.
   Daraufhin kehrt die königliche Familie samt Gefolgsleuten zurück nach Devagiri. Ein riesiges Hochzeitsfest wird veranstaltet, das sieben Tage anhalten soll. Am sechsten Tag allerdings erreicht sie die Nachricht von der Zerstörung des Berges Mandar und sofort werden Vorkehrungen für einen Kriegszug getroffen.
   Shiva erweist sich als wahrer Anführer und führt das Volk zum Sieg, doch die Freude darüber währt nicht lange. Nachdem er König Dilippa, den Herrscher der Chandravanshis kennengelernt hat, befürchtet er einen schrecklichen Fehler begangen zu haben, denn das Volk ist keineswegs so teuflisch, wie man ihm weißmachen wollte. Die Chandravanshi Prinzessin Anandmayi erklärt ihm, dass auch ihr Volk an die Prophezeiung glaubt und der Neelkanth ihr Land gegen die bösen Suryavanshis, die Meluhans, führen wird. Diese Eröffnung stürzt Shiva in tiefe Verzweiflung.

Amish Tripathi geht dem Grundgedanken nach, dass alle Götter zunächst sterblich Menschen waren und nur aufgrund ihrer Taten zu unsterblichen Göttern wurden. Dies stieß auf breite Ablehnung, was ihn allerdings nicht davon abhielt, seinen Roman zu veröffentlichen. 

Mein Fazit: Auch wenn die Geschichte im Genre der Fiktion angesiedelt ist, vermittelt es doch Einblicke in die Historie Indiens. Mich jedenfalls hat der Roman überzeugt und ich werde auf jeden Fall ‚The Secret of the Nagas‘ und ‚The Oath of the Vayuputras‘ lesen.